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Jetzt wird’s ernst


Den Originalartikel gibt es hier....



 

Jetzt wird’s ernst
Kreis verbietet den Gang zum Wasser

Neue Westfälische, Samstag 17. Juli 2010

VON RAINER TIENES

Schloß Holte-Stukenbrock.
Baden verboten. Die Schilder sind nicht zu übersehen, doch befolgt werden sie schon seit Jahren nicht. In diesem Sommer wird im früheren Baggersee an der Hövelrieger Straße besonders viel geschwommen und dem Strandleben gefrönt. Großartige Sanktionen mussten die Sünder nicht befürchten. Bis jetzt.

Denn nach einem Treffen auf Drängen der Polizei mit Ordnungsamt und Vertretern der beiden Angelvereine, die den See gepachtet haben, sowie den beiden Eigentümern hat der Kreis umgehend dem Antrag entsprochen, auf der Basis des Landschaftsgesetzes NRW das bisher erlaubte Betreten der Uferzonen zunächst befristet bis zum 30. September 2011 zu verbieten. Eine etwas „diffuse Situation“, so Albert Ewerszumrode vom Kreisumweltamt, ist damit bereinigt. Die Polizei hat jetzt eine gesicherte Handhabe, um beispielsweise Platzverweise auszusprechen, wenn sich ungebetene Badegäste den Bitten der Angler verschließen, das Wasser zu verlassen und die Uferbepflanzung zu schonen.
Die wurde in der Vergangenheit und auch in diesem Jahr wieder schwer in Mitleidenschaft gezogen. Grün wurde niedergetreten und Büsche wurden ausgerissen, um einen Weg zum Wasser zu bahnen. Am Ufer schufen sich Badegästen ohne Rücksicht auf die Natur kleine Strandbereiche. Dass sie säckeweise Müll zurückließen, versteht sich fast von selbst.

Ein schützenwertes Idyll: Das Wasser in einer Schilfbucht des früheren Baggersees kräsuelt sich im Sonnenlicht.
FOTOS: RAINER TIENES

Einer von vielen deutlichen Hinweisen: Lagern, Grillen Surfen und Baden sind nicht gestattet. Jetzt kommt ein weiteres Verbot dazu.

Die Angler hatten immer wieder Grund zur Klage, dass die Schwimmer den Fischlaich vernichten. Und ständig Ärger mit uneinsichtigen und aggressiven Zeitgenossen, von denen sie auch schon mal mit Steinen beworfen wurden. Die Schwimmer zertrampelten auch die schützenswerte Unterwasservegetation im einstigen Baggersee, der nach aufwendiger Renaturierung zu einem gesetzlich geschützten Biotop und zu einem kleinen Paradies geworden ist. Nach wie vor zu genießen durch einen Blick von einem Weg vor dem Ufer – eigens zu diesem Zweck angelegt.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock und die Polizei wollen jetzt häufiger kontrollieren, ob die Verbote rund um den See beachtet werden. Die Polizei kündigte an, bei Verstößen rigoros Personalien aufnehmen und bei Bedarf Strafverfahren einleiten zu wollen. Ein Knöllchen riskiert auch, wer seinen Wagen abseits der Hövelrieger Straße im Wald abstellt. Denn abseits befestigter Wege zu parken, ist dort ebenfalls verboten.
Das Kreisumweltamt würde es übrigens gerne sehen, dass in Schloß Holte-Stukenbrock ein Badesee entsteht. Albert Ewerszumrode hat dabei nicht den Hachmann-See, ebenfalls an der Hövelrieger Straße, im Blick, sondern die Baggerseen Brink an der Augustdorfer Straße und Weiser in der Nähe der A33-Auffahrt Stukenbrock-Senne. Ein Badesee will aber geplant sein, sagt Ewerszumrode. Schon jetzt müsste man beispielsweise auf Strandbereiche, Parkraum und Platz für sanitäre Anlagen hinarbeiten und auch noch weitere Anforderungen im Auge haben. „Ein

Bußgeld droht

Verstöße gegen das Landschaftsgesetz können mit bis einer Geldstrafe bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Wer künftig an der Hövelrieger Straße erwischt wird, dürfte jedoch mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung davonkommen. Uneinsichtige und Wiederholungstäter sollten aber durchaus mit einem Bußgeld von 150 bis 200 Euro rechnen.                                  -tee

Privatanbieter kann das nicht leisten“, meint Ewerszumrode.
Hier dürfte der Grund liegen, dass es ruhig um einen Hachmann-Badesee geworden ist. Die Bauvoranfrage wurde zwar positiv entschieden, doch gleichzeitig auch auf viele Voraussetzungen für eine schlussendliche Genehmigung hingewiesen. Außerdem sei dieser See zu klein, meint Ewerszumrode, um den bei Badeseen in der Regel sehr hohen Ansturm zu bewältigen.

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