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Aktivitäten 2007 Teil 4

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Abriss und Neubau des Spülschachtes am Dalbker Teich

Nachdem der Überlauf des Deiches saniert worden war, wurde nun der Spülschacht des Menkhauser Baches in Angriff genommen.
Mit Hilfe dieses Schachtes ist es möglich, den Sand und Schlamm, den der Menkauser Bach vor dem Wehr ständig ablagert, wieder durch ein extra dafür angelegtes Rohr wegzuspülen.
Dieser Schacht wurde bereits 1923 errichtet und hat im Laufe der Jahre doch sehr gelitten, sodass er jetzt erneuert werden musste, damit er seine Aufgabe wieder erfüllen kann.
Bereits am Donnerstag, den 26.09.07 wurde der Menkhauser Bach in den Dalbker Teich umgeleitet. Dazu wurden am oberen und unteren Einlauf 2 Sperren aus Wellblechen, Pfählen und Baumstämmen errichtet. Das klappte auch ganz gut, da der Bach einen normalen Wasserstand aufwies. So floss nur noch wenig Wasser durch den geöffneten Schacht und wir konnten am Freitag, den 27.09.07 pünktlich um 17.00 Uhr mit den Arbeiten am Schacht beginnen.

Zuerst mussten die Gerätschaften u.a. ein Notstromaggregat, Schubkarren und verschiedene Werkzeuge zum Schacht geschafft werden. Dann wurde mit Hilfe einer Hilti und einem elektrischen Meißelhammer mit dem Abriss des Schachtes begonnen.

Die oberen Schichten ließen sich auch relativ leicht entfernen, aber je tiefer wir kamen desto härter wurde der Beton. Auch die einbetonierten Eisen mussten immer wieder mit einem Trennschleifer entfernt werden.

Die Zeit verging bei der schweißtreibenden Arbeit wie im Flug und schnell wurde es dunkel. Im Licht von Halogenstrahlern wurden die Abrissarbeiten bis 19.30 Uhr fortgeführt, die Baustelle gesichert und die Gerätschaften und Werkzeuge wieder aufgeladen.

Als wir uns abends die Wettervorhersage  für den kommenden Samstag anschauten, wurde uns ganz anders. Dauerregen und heftige Regenschauer bis 100 Liter pro Quadratmeter wurden vorhergesagt. Und so kam es dann auch. Bereits am Abend fing es heftig an zu regnen und es sollte bis Samstagabend nicht mehr aufhören.
Bereits um 7.00 Uhr waren die ersten Mitglieder in strömendem Regen wieder am Teich.
Der Wasserstand des Baches war enorm angestiegen und hatte teilweise unsere Sperren unterspült, aber die Arbeiten mussten trotzdem fortgesetzt werden. Zum Glück hatte Thomas ein Pavillon mitgebracht, den wir über dem Schacht aufbauten. So war wenigstens die Baustelle einigermaßen trocken.

Mit Sandsäcken versuchten wir immer wieder die unterspülten Sperren abzudichten, aber nur mit sehr mäßigem Erfolg. Auch mussten wir bald feststellen, dass wir mit unserem Meißelhammer gegen den immer härter werdenden Beton nur wenig ausrichten konnten. So musste stärkeres Gerät herangeschafft werden. Mit einem kräftigen Presslufthammer klappte es dann besser.

Gegen 9.30 Uhr erschien Uschi mit heißem Kaffee und belegten Brötchen. Diese Stärkung konnten wir jetzt gut gebrauchen
Wie verabredet kam um 10.00 Uhr ein Reporter vom Westfalen-Blatt zur Baustelle. Nachdem er sich reichlich Notizen gemacht hatte, wollte er natürlich auch ein paar Fotos schießen. Das gestaltete sich aber schwieriger als gedacht, da es immer noch in Strömen regnete. Um ein geeignetes Motiv abzulichten, stieg er schließlich mit seinen Turnschuhen in das Flussbett.

Wir warnten ihn noch „nur auf den Steinen bleiben“ aber da war es schon geschehen. Er steckte bis zu den Knien im Schlamm und konnte sich nicht mehr alleine befreien. Achim, der seine Wathosen anhatte, nahm ihm erst einmal seinen Fotoapparat und die Tasche ab und brachte sie in Sicherheit. Dann zog er den Reporter aus dem Schlamm, leider ohne seine Turnschuhe, die tief im Schlamm verschwanden. Nach längerer Suche konnte er diese aber auch bergen. Christian ging damit zum Teich und spülte sie erst einmal sauber. Wer den Schaden hat, braucht für den Spot nicht mehr sorgen, und Spaß hatten wir dabei reichlich.

Der Artikel erschien dann am 10.10.07 im Westfalen-Blatt und jetzt auch in unserem Pressespiegel: “Angler bringen ihren Teich in Schuss”.
Gegen 13.00 Uhr waren die Abrissarbeiten beendet und es konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Hierzu wurden Betonhohlsteine verwendet, die mit Beton und Eisen ausgefüllt wurden.

Dazu mussten 60 Sack Zement mit der Schubkarre von Parkplatz herangeschafft und mit Wasser gemischt werden. Das Wasser im Bach stieg ständig weiter, aber wir hatten Glück, es erreichte unser Mauerwerk nicht, sonst wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen.

Nach fast 12 Stunden harter Arbeit in strömendem Regen war der Schacht fertig, und wir konnten so gegen 19.00 Uhr durchnässt aber glücklich, die Baustelle verlassen und uns auf den Heimweg machen.
In den folgenden Tagen wurden noch U-Eisen angebracht, das Mauerwerk verputzt und die Sperren und Sandsäcke aus dem Bachlauf wieder entfernt. Nachdem das Staubrett zugeschnitten und angepasst war, konnte der Bach wieder aufgestaut werden.

Hier ein Video von den Arbeiten am Schacht:

 

Nachdem der Schacht mit einem Spezialmörtel verputzt wurde, konnte am Samstag, den 27.10.07 eine neue verzinkte Metallplatte mit dem Hebemechanismus montiert werden. Außerdem wurde das Sperrbrett zugeschnitten und angepasst.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Mitglieder, die bei diesem so umfangreichen Projekt und unter widrigen Umständen mitgeholfen, und so manche Stunden ihrer Freizeit geopfert haben.

Aktivitäten 2007 Teil 5
 

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